Wer & Wo

Über uns

Wir wissen, was Verantwortung heisst. Denn wir tragen sie seit Jahren in Organisationen, Vereinen, Gemeinde und öffentlichen Institutionen auf allen föderalen Ebenen — und nicht zuletzt in der Familie.

Diese breite Erfahrung teilen wir gerne mit Ihnen. Persönlich, kompetent, zielorientiert.

Stefan und Sabine Müller-Altermatt

Organisation & Strategie

Stefan Müller-Altermatt

Ich biete: Naturwissenschaftlicher Hintergrund, strategische und politische Erfahrung auf allen Ebenen und Vernetzung in der ganzen Schweiz.

  • 2006: Promotion zum Dr. phil. dipl. Biologe (Universität Basel)
  • 2006 – 2013: Aufbau und Leitung des Naturpark Thal
  • seit 2013: Präsident Netzwerk Schweizer Pärke
  • 2015 – 2020: Präsident Personalverband transfair
  • seit 2025: Präsident Schweizer Musikrat
  • seit 2025: Vorstand Suisa Genossenschaft
  • seit 2025: Vorstand Angestellte Schweiz
  • 2009 – 2025: Gemeindepräsident Herbetswil
  • 2005 – 2011: Kantonsrat
  • seit 2011: Nationalrat

Kreativität & Genuss

Sabine Müller-Altermatt

Ich biete: Sozialpädagogischer Hintergrund, Erfahrung in der Vereinsführung und bei allem, was das Leben schön macht — von kreativer Gestaltung bis kulinarischem Genuss und Empathie.

  • 2001: Diplomierte Behindertenbetreuerin FSB
  • 2007 – 2017: Präsidentin Musikverein Herbetswil
  • seit 2013: Gemeinderätin röm.-kath. Kirchgemeinde Herbetswil
  • seit 2017: Pfarreisekretärin Herbetswil
  • seit 2022: Mitglied Kulturkommission Herbetswil

Geschichte

Das Alte Konsum

Das Alte Konsum in Herbetswil

1833 erhielt Herbetswil mit diesem Gebäude erstmals ein Schulhaus. Die erste bauliche Veränderung wurde 1851 vorgenommen, als auf Geheiss von Solothurn das bisher fehlende WC angebaut wurde — mit einer Spende, weil die Gemeinde selber kein Geld hatte. Bis zum Jahr 1907 tat das Gebäude seinen Dienst als Schulhaus.

Viel länger als als Schulhaus war das Haus das, als das es noch heute bezeichnet wird: ein Dorfladen, oder wie man es hierzulande nennt: ein Konsum. Die «Konsumgenossenschaft Konkordia» bot dem Dorf hier ihre Waren feil. Wobei eigentlich nur dem halben Dorf, nämlich dem katholisch-konservativen Teil. Die freisinnige Bevölkerung kaufte nicht hier im «oberen Konsum», sondern weiter unten an der Dorfstrasse im «unteren Konsum» ein.

Das Haus hatte aber noch mehr Bedeutung für das Dorf. Im ersten Stock tagte einst der Gemeinderat im so genannten «Lokal». Und auch die anderen öffentlichen Institutionen wie die Bürgergemeinde oder die Konsumgenossenschaft selber tagten hier. Das Konsum war also auch Gemeindehaus, ehe ein solches 1992 am Dorfrand neben dem Schulhaus erbaut wurde.

In den 1990er-Jahren gab die Genossenschaft ihre Tätigkeit auf und das Konsum wurde privat bis 2014 weitergeführt. Danach wurde das Gebäude von neuen, nicht im Dorf wohnhaften Besitzern umgestaltet und aus dem Ladenlokal wurde eine Wohnung.

Als reines Wohnhaus war dem Gebäude aber wenig Erfolg beschieden. Mehrfach wechselte der Besitzer und statt zu einem Heim für Familien und Menschen, die am Dorfleben teilnehmen, wurde das Alte Konsum zum Standort eher zwielichtiger Firmen. Für uns war klar, dass es so nicht weitergehen konnte und das Alte Konsum wieder das werden musste, was es immer war: ein Ort der Begegnung, der Entwicklung, der Kreativität. Dies war der Ursprung und die Idee der «Altes Konsum GmbH».

Wer im Alten Konsum tagt, trägt dazu bei, dass die lange Geschichte des Hauses weitergeschrieben wird und unser Dorf ein lebendiges Zentrum behält.

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